Fotos: Gisela Helwig-Meier

Diakonischer Dienst für häusliche Pflege in Georgien

Spendenprojekt Dezember 2022

HfO fördert ein Projekt des Evangelisch-Lutherischen Diakonischen Werkes in Georgien

Die Ev. Kirche der Pfalz (Prot. Landeskirche) und deren Diakonie unterstützen im Rahmen von Hoffnung für Osteuropa ein Projekt des Evangelisch-Lutherischen Diakonischen Werkes in Georgien (ELDWG). Es ist das Projekt „Häuslicher Pflegedienst“ in der Region Dusheti (ca. 70 km von Tbilis entfernt). Das Projekt umfasst 5 Dörfer, in denen rund 75 Menschen geholfen wird.

Ziel ist es, alleinstehenden, älteren, kranken und sozial bedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen und ihnen bei den Aufgaben des alltäglichen Lebens zu helfen, die sie selber nicht mehr bewältigen können. Im Grunde handelt es sich bei den Pflegedienstleistungen um eine Mischung aus akuter Armutsbekämpfung, Besuchsdienst und häuslicher/medizinischer Pflege. 

Zu den Pflegeaufgaben gehören folgende drei Bereiche: Versorgung des Haushalts, Körperpflege und medizinische Versorgung. Die Pflegekräfte nehmen regelmäßig an Fortbildungstrainings teil. Dort werden sie geschult, wie man in jedem dieser drei Bereichen effektiv und gleichzeitig qualitativ arbeitet und dabei selber sowohl physisch als auch psychisch gesund zu bleiben.

   Ein Projekt der Ev. Kirche der Pfalz und der Diakonie Pfalz

 

Rückfragen zum Projekt: 

Diakonisches Werk Pfalz
Pfrin. Corinna Weissmann

corinna.weissmann@diakonie-pfalz.de

Tel.: 06232 – 664 158

 

 Spendenkonto dieser Aktion von

„Hoffnung für Osteuropa":

 

Evangelische Bank eG

IBAN: DE50 5206 0410 0000 0025 00

BIC: GENODEF1EK1

 

Spendenzweck: HfO, Georgien



Klimaschutz und Schöpfungsbewahrung in Belarus

Spendenprojekt November 2022

HfO fördert in Westfalen kirchliche Umweltarbeit 

 

Gottes Schöpfung bewahren – unter diesem Motto stehen die Klima- und Umweltaktivitäten der ev.-lutherischen Kirchengemeinde in Grodno in Belarus. Grodno ist eine Großstadt mit etwa 360.000 Einwohnern im äußersten Westen des Landes im Länderdreieck Polen-Litauen-Belarus gelegen. Die ev.  Gemeinde Grodno besteht seit 1993, ist ökumenisch orientiert und hat im Rahmen der Proteste gegen die Wahlfälschungen vom August 2020 Menschen Zuflucht gegeben. Sie versucht seit Jahren Umweltbewusstsein und das lokale Engagement für Klimaschutz zu fördern. Dieses Engagement findet Eingang in das gottesdienstliche und religiöse Leben. Die Gemeinde setzt damit auch ein deutliches Zeichen in die Stadtgesellschaft von Grodno. Mit ganz konkreten Schritten versucht die Kirchengemeinde ihre Verantwortung für Gottes Schöpfung deutlich zu machen. Das begann mit der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Kirchendach und findet nun Fortsetzung in der Bepflanzung des Kirchhofes und des Geländes rund um die Kirche mit kleinen Bäumen und weiteren Pflanzen. Im Rahmen eines halbjährlichen Projektes wurden zahlreiche Gemeindemitglieder in die Vorbereitung und Durchführung der Pflanzaktion eingebunden. Nach der Pflanzaktion soll ein ökologischer Pilgerweg entstehen, in dem Schöpfungsbewahrung, Pflanzen und biblische Geschichten miteinander verbunden werden und zum Nachdenken über die Zerbrechlichkeit der Schöpfung einladen. Der Pilgerweg in unmittelbarer Nähe zur Kirche soll für alle Einwohner Grodnos offen sein und zum Nachdenken über Klimawandel und Schöpfungsbewahrung einladen.

Foto: V. Tatarnikov
Foto: V. Tatarnikov

   Ein Projekt des Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evang. Kirche von Westfalen

 

 

Spendenkonto dieser Aktion

„Hoffnung für Osteuropa" des Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evang. Kirche von Westfalen:

 KD Bank eG Dortmund

IBAN DE 0535 0601 9020 0004 3012

Stichwort Spende HfO



Kompetent, kreativ und kritisch ins Netz!

Spendenprojekt Oktober 2022

HfO fördert in Sachsen Medienbildungsprojekt

Die Digitalisierung schreitet voran und verändert unsere Kommunikationskultur tiefgreifend. Gerade Jugendliche organisieren weite Teile ihres sozialen Lebens über das Smartphone. Wie vorteilhaft diese Möglichkeiten sind, hat uns gerade die Corona-Pandemie mit ihren Kontaktbeschränkungen gezeigt. Aber die digitale Welt mit sozialen Netzwerken, Unterhaltungsangeboten und Spielen kann den Alltag auch sehr einseitig beherrschen. 

2022 werden in Sachsen über „Hoffnung für Osteuropa“ Spenden für ein Medienbildungsprojekt im rumänischen Cristuru Secuiesc (Siebenbürgen) gesammelt. Dort öffnete 2009 mit maßgeblicher Unterstützung der Rumänieninitiativgruppe Bautzen das Begegnungshaus „Kerekudvar“. Es ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche, die ohne Eltern und Familie aufwachsen müssen und hier Förderung und Freizeitangebote finden.

Die Leiterin, Borbala Szabo, hebt die Chancen digitaler Medien hervor. Bei übermäßiger Nutzung könne es aber zur „Schwächung oder dem Verlust unmittelbarer Kontakte zu anderen Menschen, Passivität oder der Störung des Tag- und Nachtrhythmus“ kommen. Sie sieht Gefahren für die Persönlichkeitsentwicklung. 

So entstand der Wunsch nach einem mehrteiligen Bildungsprojekt zu Digitalisierung und Jugendschutz. Es soll die kreative und eigenverantwortliche Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen fördern. Geplant sind Seminare, Workshops oder Filmvorführungen zu Themen wie Umgang mit Handy & Co., Informationsflut oder Spielsucht. Geplant ist zudem ein Mediencamp, wo es zum Beispiel um die Produktion von Film-, Video- oder Blogbeiträgen geht.

Foto: Laszlo Csongor
Foto: Laszlo Csongor

   Ein Projekt der Diakonie Sachsen.





Über die Aktion "Hoffnung für Osteuropa"

Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ möchte Zuversicht schenken und Perspektiven für ein Leben in Würde schaffen. Christus selbst ruft dazu auf: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäusevangelium 25,35). Dieses Wort Jesu stellt Kirche und Diakonie besonders an die Seite von Ausgegrenzten, Geflüchteten, benachteiligten Männern und Frauen, Kindern und Jugendlichen.

 

Dass ein gerechtes und soziales Europa Wirklichkeit wird, das ist eines der Anliegen von „Hoffnung für Osteuropa“. Bestehende globale Wirtschafts- und Verteilstrukturen sind ungerecht aufgebaut. Trotz des wirtschaftlichen Wachstums bleiben viele in Mittel- und Osteuropa von dieser Entwicklung ausgeschlossen. Daher gilt es gerade diese Strukturen zu verändern und zwar durch jahrelange christliche Partnerschafts- und Aufbauarbeit.

Viele ältere oder arbeitslose Menschen vor allem im ländlichen Raum sind weiterhin auf Unterstützung durch diakonische Initiativen und Einrichtungen angewiesen. Arbeitsmigration trägt dazu bei, dass die Verhältnisse vor Ort sehr schwierig sind. Sogenannte „Eurowaisen“ und allein gelassene Pflegebedürftige sind unter anderem die Folge.

 

Diakonische Werke und Kirchengemeinden in ganz Deutschland leisten wichtige Arbeit in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas. Mit den Organisationen vor Ort werden Wege gefunden, die Menschen unabhängig von Herkunft und sozialem Status in ein lebenswertes Leben führen.

 

 



Zum Netzwerk der Kooperationspartner gehören:

 

Die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" wird seit 1994 deutschlandweit von Diakonischen Werken und Landeskirchen durchgeführt. Zwischen Ost und West sind in den vergangenen Jahren starke Partnerschaften durch die Aktion gewachsen. Wenn Sie mehr über die Arbeit im Rahmen von "Hoffnung für Osteuropa" in Ihrer Region erfahren möchten, kontaktieren Sie einfach den regionalen Partner:

 

 

Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evang. Kirche von Westfalen

Olpe 35
44135 Dortmund

www.moewe-westfalen.de/aktiv-werden/hoffnung-fuer-osteuropa/

 

Das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V.
Vorholzstraße 3
76137 Karlsruhe

www.diakonie-baden.de

 

Diakonisches Werk Bayern e.V.
Pirckheimerstr. 6
90408 Nürnberg
www.diakonie-bayern.de

 

Diakonisches Werk Bremen e.V.

Contrescarpe 101

28195 Bremen

www.diakonie-bremen.de


 

Diakonisches Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig e.V.

Peter-Joseph-Krahe-Straße 11
38102 Braunschweig

www.diakonie-im-braunschweiger-land.de

 

 

Diakonisches Werk der Evangelisch-reformierten Kirche

Saarstraße 6
26789 Leer

diakonie.reformiert.de

 

Diakonie Mitteldeutschland
Merseburger Straße 44
06110 Halle (Saale)

www.diakonie-mitteldeutschland.de


Diakonisches Werk der Ev. Kirche im Rheinland

Lenaustraße 41
D-40470 Düsseldorf

www.diakonie-rwl.de/hoffnung-osteuropa

 Evangelische Kirche im Rheinland, Landeskirchenamt

Hans-Böckler-Straße 7
40476 Düsseldorf
www.ekir.de

 

Landesstelle "Hoffnung für Osteuropa" Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.
Heilbronner Straße 180
70191 Stuttgart

www.diakonie-wuerttemberg.de/hoffnung

 

Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Obere Bergstr. 1
01445 Radebeul

www.diakonie-sachsen.de/ich_moechte_helfen_hoffnung_fuer_osteuropa_de.html


 

Zentrum Oekumene der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Praunheimer Landstr. 206
60488 Frankfurt am Main

www.zentrum-oekumene.de

 

Konvent der ehemaligen evangelischen Ostkirchen e.V.

Cumbacher Straße 12
99880 Waltershausen

www.ev-ostkirchen.de

 

 
Lippische Landeskirche

Leopoldstr. 27
32756 Detmold

www.lippische-landeskirche.de