Projektbeispiele - dafür setzt Hoffnung für Osteuropa sich ein

Gegen die Diskriminierung von Kindern mit Behinderung in Albanien

Das Diakonische Werk Bremen e.V. bittet um Unterstützung für das Projekt "Special Needs" in Albanien. 

 

Albanien mit seinen knapp 3 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Ländern Europas. Obwohl die Geselligkeit zum alltäglichen Leben in dem südosteuropäischen Land gehört, sind kranke und behinderte Menschen in der Öffentlichkeit kaum zu sehen. Sie werden aus Scham versteckt.


Um etwas gegen das kulturelle Stigma zu unternehmen, dass Kinder mit Behinderungen eine Schande für die Familie seien und geheim gehalten werden müssten, unterstützt das Diakonische Werk Bremen e.V. im Rahmen der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ eine christliche Gemeinde. Sie setzt sich dafür ein, dass die betroffenen Familien ein menschenwürdiges Leben führen und durch eine Behinderung keine Ausgrenzung, sondern Teilhabe erfahren.

 www.diakonie-bremen.de/albanien


Häusliche Pflege in Georgien

Das Diakonische Werk Württemberg unterstützt ein Projekt zur häuslichen Pflege in Georgien.

 

Protestanten gibt es kaum im orthodoxen Georgien. Aber ihr diakonischer Arm reicht so weit, dass die Stadt Tiflis ihre Dienste gerne in Anspruch nimmt. Die württembergische Landeskirche unterstützt die soziale Arbeit.

 

Sie lebt im vierten Stock eines Wohnklotzes, in dem der Aufzug nur selten funktioniert. Für eine 90-Jährige in Georgiens Hauptstadt Tiflis wäre das herausfordernd genug. Doch seit sich Maria Kapianidze vor einem halben Jahr das Bein bei einem Sturz zertrümmert hat, kann sie die Wohnung sowieso nicht mehr verlassen. Die Witwe, deren einzige Tochter an Krebs gestorben ist, braucht dringend Hilfe - und die bekommt die orthodoxe Christin von der Diakonie der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien.


Schutz und Förderung für Kinder in Rumänien

Sächsische Landeskirche und Diakonie Sachsen sammeln für rumänische Kindern aus zerrütteten Verhältnissen.

 

Mit dem Erlös wird das Tageszentrum „Offenes Haus“ in Hermannstadt/Sibiu unterstützt. Die Einrichtung ist Teil der sozialdiakonischen Arbeit der Evangelischen Kirchgemeinde A.B. in der siebenbürgischen Stadt. Das „Offene Haus“, dessen Arbeit auf Spenden angewiesen ist, bietet regelmäßig bis zu 25 Kindern Schutz und Förderung. Sie erhalten ein Essen und können duschen. Daneben geht es um langfristige Unterstützung. Es stehen sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte zur Verfügung und es gibt für die Kinder individuelle Hilfe- und Erziehungspläne. Besonderes Augenmerk wird auf die Erledigung der Hausaufgaben und den regelmäßigen Schulbesuch gelegt. Denn Bildung ist eine Voraussetzung, um dem Kreislauf aus Armut und Ausgrenzung zu entkommen.