Diese Initiativen unterstützen wir

Die folgenden Projektbeispiele zeigen, wo und wie Hoffnung für Osteuropa wirkt.

Georgien: Häuslicher Pflegedienst

Häuslicher Pflegedienst für Ältere

Georgien Die Hilfen von Seiten des Staates für Alte und Kranke sind in Georgien so gering, dass die Betroffenen zum Leben ständig Unterstützung brauchen. Ein Licht am Horizont ist der häusliche Pflegedienst in Tiflis, den Hoffnung für Osteuropa dank Ihrer Spenden gemeinsam mit der Evangelisch Lutherischen Kirche Georgien im Juli 2013 gründen konnte. Neun Pflegekräfte betreuen rund 75 Bedürftige, die oft in den einfachsten Verhältnissen leben. Die Mitarbeiterinnen versorgen Wunden, helfen beim Waschen und Einkaufen und schenken Einsamen ein offenes Ohr. Da immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, bittet Hoffnung für Osteuropa um Ihre Unterstützung.

Griechenland: Ökumenische Flüchtlingswerkstatt

Ökumenische Flüchtlingswerkstatt

Griechenland Mehr als 60.000 Flüchtlinge leben zur Zeit unter schwierigen Bedingungen in Griechenland. Viele erhalten inzwischen Geldkarten mit einem monatlichen Guthaben von 150 Euro. Dieses Geld muss für alle Ausgaben des täglichen Lebens reichen. Mit dieser Summe ist auch in Griechenland kein menschenwürdiges Leben möglich.  In der Wirtschaftskrise gibt es kaum Verdienstmöglichkeiten für Flüchtlinge. Die Ökumenische Flüchtlingswerkstatt NAOMI, eine gemeinnützige Gesellschaft, Partnerorganisation des Diakonischen Werks Württemberg, leistet humanitäre Hilfen und integrationsfördernde Maßnahmen  mit unterschiedlichen Angeboten für Flüchtlinge in Thessaloniki und Nordgriechenland mit einem Team von 4 Hauptamtlichen und 12 Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

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Kosovo: Zentrum Floriani hilft

Zentrum Floriani hilft Familien mit behinderten Kindern

Kosovo Keine Bildung, kein Geld, keine Zukunft: Kosovo ist ein Entwicklungsland mitten in Europa. Kinder zwischen zwei und sieben Jahren erhalten im Zentrum Floriani die Chance auf eine lebenswerte Zukunft. Zudem werden Eltern und Familien mit Kleinkindern beraten. Physiotherapeutische Hilfen werden ebenfalls angeboten. Zwei Krankenschwestern und zwei Pädagoginnen betreuen die überwiegend geistig behinderten Mädchen und Jungen. Durch gemeinsame Spaziergänge oder Besucher der Kinder in Supermärkten, Gaststätten, Polizei oder Krankenhaus sind die Schützlinge des Zentrums in der Kleinstadt Skënderaj schon gut bekannt und ein anerkannter Teil der Kommune geworden. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen, dem Krankenhaus und Ärzten wird kontinuierlich weiter ausgebaut.

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Polen: Mobile Schule für benachteiligte Kinder

Mobile Schule für benachteiligte Kinder

Polen Eine mobile Schule erreicht Heranwachsende, die ihre Freizeit auf den Hinterhöfen von Bytom in Schlesien verbringen. Viele Kinder in Polen wachsen ohne Eltern auf, weil diese in anderen EU-Ländern als Handwerker, Erntehelfer oder Pflegekräfte arbeiten. Die Trennung der Familien hat weitreichende Folgen, vor allem für die  Kinder. Die Diakonie Polen begegnet diesem gesellschaftlichen Problem mit Angeboten in fünf Kirchengemeinden. In Katowice ermöglicht die Tagesbetreuung des Jugendzentrums sinnvolle Beschäftigung und die Kinder und Jugendliche finden Unterstützung bei familiären Problemen, die durch die Trennung entstehen.

Polen: Sommerfreizeiten für Kriegskinder

Sommerfreizeiten für Kinder aus dem ukrainischen Kriegsgebiet

Polen Seit Jahren leben die Menschen im Osten der Ukraine in einem Kriegsgebiet. Die Sommerfreizeiten im polnischen Jugendzentrum Sorkwity sind deshalb für Kinder und mitreisende Erwachsene eine wertvolle Erholungszeit vom Alltag, der von Unsicherheit und Angst geprägt ist. Die vielfältigen Aktivitäten und Ausflüge ermöglichen den Kindern zwei Wochen lang, die Schwierigkeiten zu vergessen und neue Kraft und Zuversicht auf ein Leben in Normalität und Frieden zu bekommen. Initiator Pastor Valerij aus Słowiańsk, Ukraine: „Hier in Masuren wird nicht geschossen. Für die Kinder war es schwer, sich an die Ruhe zu gewöhnen.“

Rumänien: Hilfe für Straßenkinder

Hilfe für Straßenkinder

Rumänien Sie fliehen vor Armut, Gewalt, Alkohol und Verwahrlosung in den Familien. Sich selbst überlassen, kämpfen die Straßenkinder in Rumänien ums Überleben. Das Offene Haus, eine Kindertageseinrichtung der Ev. Stadtkirchengemeinde in Sibiu (Hermannstadt), hilft Straßenkindern im Alter von 3 bis 15 Jahren. Seit 2001 bietet es ihnen täglich eine warme Mahlzeit, eine heiße Dusche, frische Kleidung  und Unterstützung im Alltag. Oft sind die Kinder in ihren Familien psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt oder bereits traumatisiert.  Hoffnung für Osteuropa sorgt dafür, dass die sozialpädagogische  Betreuung der Kinder kontinuierlich stattfinden kann.  Denn nur mit einer starken Persönlichkeit können die Kinder  ihre Lage bewältigen und vielleicht auch verändern.

Rumänien: Zuflucht für Frauen und Kinder

Zuflucht für Frauen und Kinder

Rumänien Immer mehr Flüchtlinge, darunter viele Frauen und Kinder, aus dem Nahen Osten und Afghanistan suchen Schutz in Europa. Sie haben die Hoffnung auf ein baldiges Ende von Krieg und Terror in ihren Heimatländern aufgegeben und suchen Lebensperspektiven für sich und ihre Kinder. Doch mehr und mehr Länder in Europa schließen ihre Grenzen. In einem ehemaligen Waisenhaus in Bukarest haben Flüchtlingsfamilien und allein reisende Frauen Zuflucht gefunden. Hier versorgen Mitarbeitende der ökumenischen Hilfsorganisation AIDROM die Gestrandeten mit Nahrung, Kleidung und Medikamenten. In Timişoara kümmern sie sich um Flüchtlingsfamilien. Frauen und Kinder finden Unterschlupf in einer Notunterkunft und erhalten Unterricht in der Landessprache. Diese Angebote sind nur durch die finanzielle Unterstützung der Aktion Hoffnung für Osteuropa möglich. Bitte helfen Sie, damit AIDRom den Familien und Kindern auf der Flucht ein schützendes Dach über dem Kopf bieten kann!

Slowakei: Leben und Arbeiten im inklusiven Gemeindezentrum

Leben und Arbeiten im inklusiven Gemeindezentrum

Slowakei Die Mitglieder der Kirchengemeinde von Modra-Kráľová bauen unter großem persönlichen Einsatz ein ehemaliges Schulgebäude zu einer neuen Heimat für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen um. Die neuen Bewohner bringen sich in das Gemeindeleben ein, in- dem sie den verwilderten Gemeindegarten neu gestalten oder ein kleines Café im sanierten Gebäude betreiben. Projektleiterin Pfarrerin doc. Sidonia Horňanová: „Die Gemeindeglieder und andere Bewohner des Ortes, wir alle möchten mit jungen Menschen mit Behinderung zusammen im Haus und Ort eine 'bessere Welt' schaffen und leben. Das heißt, im Zusammenleben Vorurteile niederreißen. Die Behinderten werden unsere Nachbarn und unsere Nächsten sein.“

Serbien: Perspektiven für Heimatlose

Perspektiven für Heimatlose

Serbien Drei Jahre hat Halima Krasnici mit ihrer Familie in Deutschland gelebt. Seit zwei Jahren wohnt sie nun in Veliki Rit, dem mit mehr als 2500 Bewohnern größten Roma-Slum in Novi Sad. Mit ihren Eltern spricht die 14-Jährige Albanisch, mit ihrem Bruder Deutsch. 

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